Der Schwalbensittich ist eine faszinierende Papageienart, der schon auf den ersten Blick durch seine schillernde Farbenpracht ins Auge sticht. Sein Federkleid ist überwiegend leuchtend grün, ergänzt durch auffällige blaue und rote Akzente. Während Männchen und Weibchen sich zwar äusserlich stark ähneln, sind die Weibchen matter.
Doch nicht nur sein Aussehen macht diesen Vogel besonders: Der Schwalbensittich gehört zu den wenigen Papageien, die als Zugvögel weite Strecken zurücklegen. Seine Reise führt ihn jedes Jahr von Australien nach Tasmanien, wo er zwischen Oktober und Januar in den Baumhöhlen von Eukalyptusbäumen nistet. Diese Jahreszeit ist perfekt für die Brut, denn die Bäume stehen in voller Blüte und versorgen ihn mit nährstoffreichem Nektar. Sobald die Jungen flügge sind, bricht der Schwalbensittich zu seiner beeindruckenden Rückreise auf, bei der er wieder bis zu 2000 Kilometer zurücklegt – eine Strecke, die ihn zum Langstreckenrekordhalter unter den Papageien macht. Sein wendiger Flug erinnert dabei an die Eleganz von Schwalben, die ihm auch seinen Namen verliehen haben.
Doch diese beeindruckende Spezies ist in Gefahr. Der Schwalbensittich steht kurz vor dem Aussterben, da sein Lebensraum durch Waldrodung stark schrumpft. Eine noch grössere Bedrohung stellen jedoch eingeschleppte Tiere dar, allen voran der Kurzkopfgleitbeutler. Dieses kleine Beuteltier, das ursprünglich in Australien und Neuseeland heimisch war, hat sich seit seiner Einführung im 19. Jahrhundert auch in Tasmanien ausgebreitet. Der Kurzkopfgleitbeutler ernährt sich von den süssen Baumsäften der Eukalyptusbäume, die er durch das Anbeissen der Rinde gewinnt. Bei der Suche nach diesen Säften klettern sie in die Höhlen der Schwalbensittiche und lecken den süssen Saft von den Schnäbeln der Küken. In der weiteren Folge durchbeissen sie die Kröpfe der Jungvögel, um an die bereits an die Jungen verfütterte Nahrung zu gelangen.
| Verwandtschaft |
Altweltpapageie (190 Arten), Plattschweifsittiche (30 Arten) |
| Lebensraum |
Trockenwälder und Savannen im südlichen Australien und Tasmanien |
| Vogelzug |
Brut in Tasmanien, Überwinterung im Südosten Australiens |
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| Futter |
Pollen, Nektar, Insekten und deren Larven und Eukalyptusblätter |
| Gewicht |
50 bis 75 g |
| Körperlänge |
25 cm (inkl. Schwanz) |
| Gelege |
3 bis 5 Eier |
| Nest |
in hohlen Ästen oder in Baumhöhlen |
| Brütende Tiere |
Weibchen |
| Brutdauer |
18 bis 20 Tage |
| Lebenserwartung |
bis zu 15 Jahre |
| Aktueller Bestand |
1000 - 2500 adulte Wildtiere, abnehmender Bestand |
| Im Zoo Zürich seit |
2024 |
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Marraines & Parrains
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M. Weng, Kleinandelfingen |
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P. Ziegler, Derendingen |
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R. Eggmann, Herrliberg |
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A. Schär, Urdorf |
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F. Vogel, Emmenbrücke |
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M. + R. Weber, Pfyn |