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  • KI-generierte Architekturzeichnung zur Visualisierung des Ndoki Gartens.

    Ein Garten als Vorbote des Walds

    Im Bereich der Mongolischen Steppe entsteht bald etwas Neues. Es ist der erste Vorbote unseres nächsten Grossprojekts auf dem Weg zum Zoo der Zukunft.

    Der Ndoki Wald, unser nächstes Grossprojekt im Rahmen des Entwicklungsplans 2050, scheint noch weit weg – doch bereits im kommenden Jahr wird ein erster Vorbote für den neuen Lebensraum im Zoo sichtbar. Dann erstellen wir im Bereich der heutigen Mongolischen Steppe den Ndoki Garten. Die Bauprofile für das Gebäude werden in diesen Tagen ausgesteckt.

    Illustration Querschnitt Ndoki Garten

    KI-generierte Visualisierung des Ndoki Gartens auf Basis einer Architekturzeichnung. KI-generierte Illustration: Zoo Zürich

    Der Ndoki Garten wird rund 1200 Quadratmeter gross und 15 Meter hoch werden. Er erfüllt mehrere Zwecke.

    Erfahrungen sammeln

    Zum einen werden verschiedene afrikanische Vogelarten in das Tierhaus einziehen. So können wir Erfahrungen in ihrer vergesellschafteten Haltung sammeln. Später sollen die Vögel den Ndoki Wald gemeinsam mit Gorillas sowie weiteren gefährdeten Tierarten Zentralafrikas bewohnen.

    Bäume wachsen lassen

    Zum anderen dient der Ndoki Garten als temporäres Zuhause für verschiedene Bäume, die später den tropischen Innenbereich des Ndoki Waldes prägen sollen. Denn wie im Aussenbereich werden auch im Innenbereich des Ndoki Walds zahlreiche lebende «Baumriesen» den Gorillas eine für einen Zoo weltweit einzigartige natürliche Klettermöglichkeit bieten.

    Um die entsprechenden Bäume in den Zoo transportieren zu können, müssen diese teilweise zurückgeschnitten werden. Im Ndoki Garten haben sie Zeit, wieder auszutreiben und weiter heranzuwachsen. So können wir sie später ohne erneute Beeinträchtigung in den Ndoki Wald verpflanzen. Damit stellen wir sicher, dass die Bäume bei der Eröffnung des Ndoki Waldes genug gross und robust sind, um den Gorillas standzuhalten.

    Weitere Veränderungen

    Mit Baubeginn des Ndoki Gartens lösen wir die Mongolische Steppe auf. Die Haltung der Hausyaks und Kaschmirziegen geben wir im Sinne der Fokussierung des Zoos auf gefährdete Arten auf.

    Der Ndoki Garten wiederum ist als Temporärbau konzipiert; nach der Eröffnung des Ndoki Walds braucht es ihn nicht mehr. Später wird in diesem Zoobereich die Meeresküste entstehen, die ebenfalls Teil des Entwicklungsplan 2050 ist.

    Helfen Sie mit!

    Wie alle unsere Bauprojekte finanzieren wir auch den Ndoki Wald mittels spenden. Helfen Sie uns, den neuen Lebensraum für Gorillas und weitere gefährdete afrikanische Tierarten zu realisieren – wir sind für jeden Beitrag dankbar!

    Jetzt spenden ❤