Skip to main content
  • Riesenschildmantis im Zoo Zürich

    Riesenschildmantis

    Rhombodera kirbyi

    Fangschrecken (Mantodae, oder auch Gottesanbeterinnen) sind eine sehr artenreiche Ordnung der Insekten. Mit ihren typischen Fangarmen und dem dreieckigen Kopf sind sie gut zu erkennen. Mit ihren weit auseinander liegenden, grossen Facettenaugen können sie hervorragend sehen. Flugfähig sind häufig nur die Männchen. Weit verbreitet ist die Annahme, dass die Weibchen nach der Begattung die Männchen auffressen. Das kann mal passieren, ist aber nicht die Regel. Die Eier werden in grossen Eipaketen (sog. Ootheken) abgelegt.
    Das Verbreitungsgebiet der Fangschrecken erstreckt sich über fast alle Kontinente und eine Vielzahl von verschiedenen Habitaten. So unterschiedlich wie die Lebensräume sind, so facettenreich ist auch das Aussehen der verschiedenen Arten. In der Schweiz gibt es eine Art, welche vor allem im Tessin und im Wallis zu finden ist: die europäische Gottesanbeterin (Mantis religiosa). Die Art ist in der ganzen Schweiz geschützt.
    Die meisten Mantiden sind Lauerjäger, was eine perfekte Tarnung in ihrem Habitat erforderlich macht, um nicht von ihrer Beute (oder Fressfeinden) erblickt zu werden. Gefangen wird alles, was ihnen vor die Fangbeine fliegt bzw. läuft. Das Spektrum reicht von Fliegen, Faltern und Bienen über Heuschrecken und Schaben bis hin zu kleinen Reptilien oder sogar Säugetieren.

    Verwandtschaft Insekten, Fangschrecken (Mantodea), Mantidae (über 1200 Arten)
    Lebensraum auf Büschen und Sträuchern; endemisch auf der Insel Timor (Indonesien)
    Lebensweise tagaktiv, harren regungslos im Gebüsch
    Nahrung Fliegen, Schaben, Grillen, Heuschrecken; selten kleine Reptilien oder Vögel
    Körperlänge Weibchen bis 11 cm, Männchen bis 9 cm und deutlich schlanker
    Gewicht bis ca. 70 g
    Fortpflanzung geschlechtlich, selten durch Parthenogenese
    Inkubationszeit 4 bis 6 Wochen
    Lebenserwartung insgesamt 13 bis 14 Monate, davon rund 8 Monate als adultes Tier
    Nutzung Terraristik
    Aktueller Bestand unbekannt
    Im Zoo Zürich seit 2025

    Image

    Conservation status

    IUCN RedList