Philippinische Gespenstschrecke
Sungaya inexpectata
Die Philippinische Gespenstschrecke ist eine der kleineren Vertreterinnen der Gespenstschrecken und stammt von den Philippinen. Diese Art wird auch Sungaya-Gespenstschrecke genannt, benannt nach einer Region auf den Philippinen. Wie bei vielen Arten dieser Insektenordnung weist auch sie einen ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus auf. Weibchen erreichen eine Körperlänge von etwa 8 cm und sind zudem breiter gebaut als die Männchen, die mit etwa 6 cm kleiner bleiben. Die Körperfärbung beider Geschlechter variiert in unterschiedlichen Braun- bis Schwarztönen und zeigt verschiedene Musterungen. Diese Farbgebung wird sowohl durch Umweltfaktoren als auch durch die Fortpflanzungsweise beeinflusst – je nachdem, ob die Tiere durch geschlechtliche oder ungeschlechtliche Reproduktion entstanden sind.
Die Philippinischen Gespenstschrecken vermehren sich überwiegend sexuell. In Abwesenheit von Männchen sind die Weibchen jedoch in der Lage, sich durch Parthenogenese (Jungfernzeugung) fortzupflanzen. Zur Eiablage besitzen die Weibchen am hinteren Körperende einen Ovipositor (Legestachel), mit dem sie ihre Eier in das Bodensubstrat einbringen. Die Inkubationszeit dauert etwa 4 bis 5 Monate, nach deren Ablauf die etwa 2 cm großen Jungtiere schlüpfen.
| Verwandtschaft | Insekten, Gespenstschrecken (Phasmatodea, über 3500 Arten) |
| Lebensraum | auf Büschen und Bäumen in tropischen Wäldern auf den Philippinen |
| Lebensweise | dämmerungs- und nachtaktiv, tagsüber ruhen sie getarnt im Gezweig |
| Futter | Blätter |
| Gewicht | bis ca. 5 g |
| Körperlänge | Weibchen bis 8 cm, Männchen bis 6 cm |
| Fortpflanzung | geschlechtlich oder durch Parthenogenese |
| Inkubationszeit | 4 bis 5 Monate |
| Lebenserwartung | insgesamt 13 bis 14 Monate, davon 9 Monate als adultes Tier |
| Nutzung | Terraristik |
| Aktueller Bestand | unbekannt |
| Im Zoo Zürich seit | 2025 |
Verbreitung