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  • Elefantenkuh Farha auf der Innenanlagen im Zoo Zürich.

    Elefant Farha erwartet Nachwuchs

    Gewichtige News aus dem Elefantenpark: Farha ist trächtig. Wann wir die Geburt erwarten und wie Farha betreut wird, berichten wir hier.

    Bei den Asiatischen Elefanten des Zoo Zürich steht im Frühjahr 2025 eine Geburt an: Elefantenkuh Farha ist trächtig. Vater des ungeborenen Kalbs ist der 19-jährige Elefantenbulle Thai. Für die ebenfalls 19-jährige Farha ist es die vierte Trächtigkeit.

    Der errechnete Geburtstermin liegt zwischen Mitte April und Anfang Mai 2025. Die maximale Tragezeit bei Asiatischen Elefanten beträgt 22 Monate. Somit fand die Zeugung des Nachwuchses im Sommer 2023 statt.

    «Die Trächtigkeit von Farha ist ein Lichtblick und lässt uns positiv in die Zukunft schauen. Mit dem erwarteten Zuwachs bei den Asiatischen Elefanten können wir einen wichtigen Beitrag für die europäische Reservepopulation leisten,» sagt Zoodirektor Severin Dressen.

    Elefantenkuh Farha auf der Innenanlagen im Zoo Zürich.

    Elefantenkuh Farha im Kaeng Krachan Elefantenpark. Bild: Zoo Zürich, Enzo Franchini

    Wichtiger Zuwachs

    Das Team des Kaeng Krachan Elefantenparks beobachtet das Verhalten Farhas in den kommenden Monaten kontinuierlich. Für das Weibchen und ihre Gruppe ist Zuwachs wichtig, nach einer erfolgreichen und zwei nicht erfolgreichen Geburten in den letzten sieben Jahren. Nachdem Farhas Mutter Ceyla-Himali im vergangenen Monat altersbedingt eingeschläfert wurde (wir berichteten), findet die Geburt zudem unter veränderten Gruppenbedingungen statt.

    Farha beim Baden

    Badenixe: Farha ist einem Bad selten abgeneigt. Bild: Zoo Zürich, Enzo Franchini

    Eng begleitet

    Ab Mitte März 2025 wird das Tierärzteteam mit der täglichen Messung der Hormonwerte beginnen. Das ermöglicht es, den Geburtszeitpunkt möglichst genau voraussagen und so sicherzustellen, dass der Zoo den Geburtsverlauf von Anfang an intensiv überwachen kann.

    Als moderner Zoo hält der Zoo Zürich die Elefanten im geschützten Kontakt. Die Tierpfleger*innen und Tierärzt*innen sind räumlich immer von den Tieren getrennt. Dies ist eine Haltungsform, bei der die Elefantenweibchen in ihrem natürlichen Sozialsystem dem sogenannten Matriarchat leben. 

    Farha (hinten) mit ihrer Schwester Panang im Kaeng Krachan Elefantenpark des Zoo Zürich.

    Farha (hinten) mit ihrer Schwester Panang. Foto: Zoo Zürich, Enzo Franchini

    Seit 15 Jahren in Thailand engagiert

    Die Weltnaturschutzunion IUCN stuft den Asiatischen Elefanten als bedroht Tierart ein. Weltweit gibt es höchstens noch 40'000 wildlebende Elefanten, weil ihr natürlicher Lebensraum zunehmend zerstört wird. Vor diesem Hintergrund ist für den Arterhalt die Haltung und Zucht dieser Tierart im Zoo Zürich sowie in allen anderen am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm EEP beteiligten Zoos von grosser Wichtigkeit. 

    Für den Schutz des Habitats der Elefanten in der Wildnis engagiert sich der Zoo Zürich seit 2009 in einem seiner 8 Naturschutzprojekte. Der Kaeng Krachan Elefantenpark im Zoo ist ein Abbild des Lebensraums der Elefanten im Kaeng Krachan Nationalpark im Südwesten Thailands. Das Naturschutzprojekt trägt dank grosszügiger Spenden massgeblich zur Entschärfung des Mensch-Elefant-Konfliktes bei.

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