Geweihfarn
Platycerium bifurcatum
Der Geweihfarn ist eine Aufsitzerpflanze. Sie bildet zwei verschiedene Formen von Blättern. Die Laubblätter sind grün und bringen die Sporen hervor. Die braunen Mantelblätter sind ungestielt und sterben ab, nachdem sie fertig entwickelt sind. Die Pflanze bildet immer wieder neue Mantelblätter aus, sodass sich im Laufe der Zeit viele Lagen von Mantelblättern bilden, welche die Pflanze vor der Austrocknung schützen. Abgestorbene Mantelblätter vermodern allmählich. Dieses Substrat bildet einen Nährstoff- und Wasserspeicher und bietet Schutz vor Austrocknung. Die grünen Laubblätter sind sehr bizarr und mehrfach gegabelt. Sie sehen daher geweihartig aus. Junge Laubblätter stehen schräg aufrecht, ältere Blätter hängen herab und können eine Länge von bis zu fünf Metern erreichen! Geweihfarne wachsen in den Astgabeln der Urwaldriesen in über 30 Metern Höhe. Wegen ihres dekorativen Aussehens werden
einige Arten kultiviert.
| Verbreitung | Mehrere Arten im tropischen Afrika, Asien und Australien |
| Wirtschaftlicher Nutzen | Kultiviert als Zimmerpflanzen |