Direkt zum Inhalt
  • Stummelfusskröte im Zoo Zürich.

    Über 1,2 Mio. Gäste im Zoojahr 2024

    1,27 Millionen Menschen haben den Zoo Zürich im vergangenen Jahr besucht. Das ist ein leichtes Plus zum Vorjahr – trotz dreier Baustellen gleichzeitig. Das Naturschutzengagement des Zoos bleibt hoch und beläuft sich auf 2,18 Millionen Franken.

    Das Gästeaufkommen im Zoo Zürich ist im Vergleich zum Vorjahr fast gleichgeblieben. Trotz einem eher verregneten Sommer und den drei Baustellen für die Forschungsstation, den Lebensraum Panthera und die Pantanal Voliere haben im vergangenen Jahr 1,27 Millionen Menschen den Zoo Zürich besucht – ein Plus von rund 10´000 Gästen. 

    Zoogästen gebührt grosser Dank

    Damit der Zoo Zürich den Weg zum Zoo der Zukunft weitergehen und Innovationen vorantreiben kann, ist er auf die Treue seiner Gäste angewiesen. Nur so kann er seine vier Hauptaufgaben Naturschutz, Artenschutz, Bildung und Forschung ideal erfüllen. Für das entgegengebrachte Vertrauen sowie das Verständnis für die diesjährigen Unannehmlichkeiten aufgrund der Bauarbeiten möchten wir uns daher ganz herzlich bei allen Zoogästen bedanken.

    Im vergangenen Jahr durfte der Zoo zudem besonders viele junge Menschen unter den Zoogästen begrüssen. 4626 Schulklassen haben den Zoo im Jahr 2024 besucht. Das ist ein neuer Rekord. Die Möglichkeit von Führungen, Workshops und weiteren Bildungsangeboten wurde dabei rege genutzt.

    Ebenfalls rekordverdächtig ist die geleistete Arbeit der 334 Engagierten im Freiwilligen-Team des Zoos. 32´362 Stunden freiwilligen Einsatz hat das Team in den grünen T-Shirts im vergangenen Jahr geleistet und damit dem Zoo und seinen Gästen einen grossen Dienst erwiesen. Ohne die zahlreichen Freiwilligen und deren Engagement wären viele Bildungs-Angebote des Zoos gar nicht möglich.

    Mehr als 2 Millionen für den Naturschutz

    Erfreulich ist auch der letztjährige Beitrag an die acht globalen Naturschutzprojekte des Zoos: 2,18 Millionen Franken konnte der Zoo in Form von direkten Beiträgen sowie Sach- und Dienstleistungen für den Naturschutz aufwenden. 

    Möglich ist dies Dank der Grosszügigkeit zahlreicher Spender*innen, der Zahlung des freiwilligen Naturschutzfranken beim Bezug eines Zootickets sowie der Tatsache, dass 2 Prozent der Einnahmen aus der Zoo Gastronomie und den Zoo Shops direkt in die Naturschutzprojekte des Zoos fliessen. 

    Die Grosskatzen kehren zurück

    Mit der Eröffnung der neuen Forschungsstation im vergangenen Dezember ist es zudem möglich, die Forschung für den Arten- und Naturschutz weiter voranzutreiben. Die sechs Hightech-Forschungsräume ermöglichen es, neue Erkenntnisse zu verschiedenen gefährdeten Arten zu erlangen und diese so noch besser zu verstehen. Arten brauchen Schutz und guter Schutz braucht Wissen.

    Im kommenden Frühjahr erreicht der Zoo dann einen weiteren Meilenstein. Am 27. März findet die offizielle Eröffnung von Panthera, dem neuen Lebensraum für die Grosskatzen, statt. Ab dem 28. März ist Panthera auch für unsere Gäste zugänglich. Eine Besonderheit des neuen Lebensraums wird nicht nur das Rotationsprinzip bei den Grosskatzen sein, sondern auch der neue Insektenwald im ehemaligen Löwenhaus. Neben den ganz grossen Tieren liegt in Panthera der Fokus auch auf den ganz kleinen.

    BILDER

    Bilder unter Quellenangabe zur redaktionellen Berichterstattung über den Zoo Zürich freigegeben.

    Bilder herunterladen

    Jamaika-Erdtaube im Zoo Zürich.